HLG ganz neu: Die Generalsanierung

Nach einem kurzen, netten Empfang von Herrn Kosterhon durften wir gleich unsere Fragen stellen. Genauso schnell wollen wir zum Thema kommen, nämlich dem Umbau unserer Schule:

Nachdem die Physikräume jetzt fertig sind, wird, wie wahrscheinlich jeder weiß, die Chemie umgebaut. Als erstes werden die naturwissenschaftlichen Gebäudeteile der Schule renoviert. Wenn also die Chemie fertig ist, wird die Biologie saniert.Physik Sammlung

Die Chemie- und Biologieräume werden im Gegensatz zu den Phsyikräumen nicht bunt sein.

Die meisten Materialien werden momentan im Keller gelagert, deswegen können nicht alle Experimente durchgeführt werden. Später aber wird die Chemie auf dem neuesten Standart sein.Fahrradkeller als Lager

Möglicherweise ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen: Der Grundfarbton der Schule, der eigentlich Orange ist, wechselt immer mehr ins Grüne. Dem entsprechend sind auch die Physikräume jetzt grün.

Physik Lehrsaal

Ein erheblicher Grund, warum die Schule renoviert wird, ist das Alter aller Leitungen im Schulhaus. So sind zum Beispiel oft Sicherungen herausgeflogen, weshalb die Elektrik im Haus auch nicht mehr den Sicherheitsstandards entsprochen hat. Nebenbei werden auch die Gasleitungen erneuert. Wichtiger ist aber der behindertengerechte Umbau. Den Schulen wird vorgeschrieben, dass z.B. Treppen seitliche Rampen haben sollten, sodass Personen im Rollstuhl auch selbst Räume erreichen können und nicht überall auf fremde Hilfe angewiesen sind.

ElektrikBau der Rollstuhlauffahrt

Selbstverständlich wird auch die Technik in allen Räumen erneuert. Momentan steht die Frage im Raum, ob die Schule sich Whiteboards oder LED- Bildschirme anschaffen sollte.

Egal was es wird: Die Tafel wird nicht mehr im Mittelpunkt stehen, da auch jetzt schon immer mehr mit der Dokumentenkamera gearbeitet wird. Die Tafel wird also weiter zur Seite verschoben und mit einem Bildschirm/Whiteboard/etc. kombiniert.

Die Ausstattung der Klassenzimmer ist noch in Planung und es kann sich noch vieles ändern, allerdings sind sich bei einem Thema alle einig: Die Klassenzimmer sollen alle gleich aussehen. Das heißt zum Beispiel, dass der Computer in den Zimmern überall am selben Platz stehen soll.

Schön wäre es, wenn die Räume größer wären, allerdings ist das kaum umzusetzen und wir haben auch jetzt schon ausreichend große Räume. Man könnte zwar mit sehr viel Aufwand Wände abreißen und Räume vergrößern, in unserem Schulhaus wird das aber schwer, da in den Wänden Scheiben eingebaut sind, die es verhindern, dass die Grundstruktur der Schule verändert wird. Und wenn man ehrlich ist, ist das Schulhaus groß genug, also wäre es eher unnötig, Wände zu verschieben. An manchen Stellen, an denen es möglich war, wurden Räume aber durchaus vergrößert. Jetzt ist möglicherweise schon einigen aufgefallen, dass ein Physikraum und ein Übungsraum größer geworden sind.

Die Kosten der Sanierung können nicht auf eine fixe Zahl festgelegt werden, da eben vieles noch in Planung ist und noch nicht sicher ist.

Ein Punkt, der alle Fahrradfahrer interessieren sollte: Die Frage, ob es den Fahrradkeller wieder geben wird. Leider werden die Schüler in dem Punkt enttäuscht. Der Fahrradkeller wird aus mehreren Gründen anderweitig genutzt werden. Er soll zum Beispiel als Lagerraum dienen. Außerdem will man die Möglichkeiten in das Schulhaus zu gelangen deutlich reduzieren.

Es wird natürlich stattdessen andere Abstellplätze für Fahrräder geben. Einmal werden vor dem Fahrradkeller viele Fahrradständer stehen und die Ständer auf dem Parkplatz bleiben auch.

Ob diese überdacht werden, ist in erster Linie eine Geldfrage. Der Wunsch der Schulleitung ist aber schon mal da.

Erfreulich ist, dass die einzigen Probleme beim Umbau bisher nur leichte Zeitverzögerungen waren. Das Dach wird übrigens überall so grün ausschauen wie auf der Mensa.

Auf die Frage, ob Herr Hosterhon schon selber mit angepackt hat, antwortete er, dass er bei der Planung und der Leitung eine wichtige Rolle spielt.

Seine Aufgabe ist es zum Beispiel Antworten auf Fragen zu finden wie: “Wo sollen Schüler hin, wenn die Klassenzimmer saniert werden? Wie wird das Fahrradständerproblem gelöst? … ”

Ihn persönlich hat noch nichts sehr stark genervt. Er sagte uns, dass man immer mit irgendetwas rechnen muss, was nicht geplant ist, aber etwas sehr unerwartetes sei noch nicht passiert.

Schwer sei es allerdings manchmal alle Arbeiter zu erreichen. So könne es dann mal passieren, dass während einer Schulaufgabe oder Klausur doch kurz jemand bohrt und das dann vielleicht stört.

Autoren: Daniel und Severin; 9.Klasse

Fotos: Redaktion Insider

 

Ein Kommentar

  • Schöner Neubau aber die Mauer des Altbaus ist bestimmt noch dran.