Exkursion in die Gedenkstätte Dachau

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Wachturm und Kloster im Hintergrund

In der neunten Klasse ist der Nationalsozialismus ein Schwerpunkt im Geschichtsunterricht und im Rahmen dieses Themenbereichs besichtigen Schüler und Lehrer die KZ-Gedenkstätte Dachau. Dieses Konzentrationslager war das erste, welches die Nationalsozialisten nach der Machtübernahme Hitlers 1933 gebaut haben. Dort wurden bis zur Befreiung durch die amerikanischen Truppen im Jahr 1945 SS-Personal ausgebildet sowie Häftlinge zur Arbeit gezwungen, gefoltert und getötet.

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“NIE WIEDER” Mahnmahl in der Gedenkstätte

Zunächst wurden die Klassen in Gruppen eingeteilt. Jede nahm zuerst an einer Führung über das Gelände der Gedenkstätte teil, wobei die Gruppenleiter unterschiedliche Besichtigungstouren machten und somit jeder auf etwas andere Aspekte Wert legte. Einige Schüler erfuhren viel über die grausamen “medizinischen” Experimente, die an den Häftlingen durchgeführt wurden, wobei eine andere junge Studentin mehr Wert darauf legte, ihrer Gruppe viel über Widerstandskämpfer, wie die Geschwister Scholl oder Georg Elser, zu erzählen.

Gegen Mittag gingen wir in das Max Mannheimer Haus, ein Jugendgästehaus, um dort zu essen.

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Ein Modell des Lagers

Drei Gruppen blieben dort und bearbeiteten verschiedene Themenschwerpunkte, wie die Jugend während der NS-Zeit, die Biographien von Häftlingen oder die Dachauer Bevölkerung und ihre Beziehung zum Lager.

Die vierte Gruppe hingegen besuchte die Gedenkstätte erneut und noch einmal genauer, um dort in Eigenregie weiter zu besichtigen und als Abschluss knapp über das Gesehene zu referieren. Zudem sah sich diese Gruppe einen Dokumentarfilm an und unterhielt sich im Anschluss kritisch darüber.

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Wachturm und Mauer

Wir raten denen, welche sich mit dem Thema auseinander setzen möchten, die Gedenkstätte Dachau zu besichtigen.

Autoren: Alexander und Katharina; 9. Klasse

Fotos: Redaktion Insider